Förderung barrierefreies Wohnen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Förderung für barrierefreies Wohnen sichern

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit fortschreitendem Alter wird es für Senioren immer wichtiger, sich mit dem Wohnen im Alter auseinanderzusetzen. >> häusliche Pflege. Die meisten Menschen wünschen sich nichts mehr, als die letzten Jahre in der vertrauten Umgebung verbringen zu können, statt sie in einem Pflegeheim zu verbringen. Mit einer Mischung aus Betreuung durch pflegende Angehörige , einer im Haus wohnenden Pflegekraft aus Polen und ambulanten Pflegediensten lässt sich dies meist auch gut bewerkstelligen. Doch Senioren sollten sich schon vor dem Eintritt der Pflegebedürftigkeit mit einigen wichtigen Dingen auseinandersetzen – so schwer der Gedanke fällt. Dies gilt zum Beispiel für die barrierefreie Umgestaltung des eigenen Hauses, die vom Staat und von den Pflegekassen gefördert wird.

 

Was bedeutet barrierefreies Wohnen?

 

Mit zunehmenden Alter verliert der Mensch an Mobilität. Das Treppensteigen oder das Aufstehen aus der rutschigen Badewanne werden dann schnell zum Problem. Ist der Senior irgendwann auf einen Rollator als Gehhilfe im Haus angewiesen, wird die normale Dusche mit Bodenwanne zum unüberwindlichen Hindernis. Am besten wird schon früh mit dem barrierefreien Umbau begonnen, zum Beispiel im Rahmen einer Badrenovierung. Wer sich mit 55-60 Jahren nach einem Altersruhesitz umsieht, nachdem die Kinder endgültig aus dem zu groß gewordenen Haus gezogen sind, sollte ebenfalls die potenzielle Barrierefreiheit im Auge behalten: An einer breiten Treppe lässt sich problemlos ein Treppenlift installieren, an einer Wendeltreppe nicht.

 

Zu den wichtigsten Hilfsmitteln für barrierefreies Wohnen gehören u.a.:

 

  • Eine ebenerdige Dusche, die bei Bedarf mit den Rollator/Rollstuhl erreicht werden kann
  • Eine Badewanne mit beidseitigen Haltegriffen zum leichteren Aufstehen
  • Eine Toilette mit Haltegriff zum leichteren Aufstehen
  • Ein Treppenlift
  • Flache Übergänge zwischen Zimmern und Tür, die mit dem Rollator/Rollstuhl problemlos überwunden werden können.
  • Rampen zur Haustüre
  • Einfache elektronische Steuerung, z.B. zum täglichen Bewegen der Rolläden
  • Alarmknöpfe

 

Wer fördert das barrierefreie Wohnen und wie?

 

Die KfW-Bank zahlt einen Zuschuss in Höhe von maximal 6.250 Euro pro Wohnung für Maßnahmen zur Barrierereduzierung, sowie zusätzlich bis zu 1.500 Euro für Maßnahmen zum Einbruchschutz. Die Einzelheiten und die Bedingungen zur Inanspruchnahme der Förderung können in diesem Merkblatt nachgelesen werden. Ganz wichtig: Der Antrag muss VOR dem Beginn der Baumaßnahmen gestellt werden. Alternativ bietet die KfW-Bank die Möglichkeit eines zinsgünstigen Darlehens in Höhe von bis zu 50.000 Euro für umfangreichere Baumaßnahmen.

 

Daneben unterstützen auch die Pflegekassen bestimmte Umbaumaßnahmen zur Wohnumfeldverbesserung mit bis zu 4.000 Euro. Dies können zum Beispiel Rampen sein, die den Zugang zum eigenen Haus mit einem Rollator oder einem Rollstuhl ermöglichen, wenn die zum Hauseingang führende Treppe nicht mehr genutzt werden kann. Es ist hier sinnvoll, bei der eigenen Krankenkasse nach den entsprechenden Fördermöglichkeiten zu fragen. Allgemeine Informationen der Bundesregierung zu wohnumfeldverbessernden Maßnahmen können hier abgerufen werden:

 

Wichtig: Die Fördermaßnahmen dürfen 100% nicht überschreiten. Es ist also nicht möglich, Förderanträge bei der KfW-Bank UND der Pflegekasse zu stellen und insgesamt (zum Beispiel) 10.000 Euro Fördergelder zu kassieren und dafür Umbaumaßnahmen von nur 8.000 Euro durchzuführen. Niemand darf an den Zuschüssen verdienen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Förderung altersgerechtes Wohnen