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Pflege-Glossar

 

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Altenpflegegesetz

 

In Deutschland regelt das Altenpflegegesetz ( AltPflG) bundeseinheitlich die Ausbildung von Altenpflegerinnen und Altenpflegern. Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, um die Berufsbezeichnung „ Altenpfleger/Altenpflegerin“ führen zu dürfen? Bis zum Inkrafttreten des Altenpflegegesetzes war die Altenpflegeausbildung deutschlandweit unterschiedlich geregelt. In den einzelnen Bundesländern regelten Schulgesetze und Berufsgesetze die Ausbildung zum/r Altenpfleger/in. Das AltPflG trat schließlich am 1. August 2003 in Kraft.

 

Ziel des Altenpflegegesetzes ist es, die kompetente Betreuung und Unterstützung älterer und pflegebedürftiger Menschen durch qualifiziertes Fachpersonal sicherzustellen. Hier sollte deutschlandweit eine einheitliche Regelung gefunden werden.

 

Im Gegensatz zur Altenpflegeausbildung befasst sich das Altenpflegegesetz nicht mit der Ausbildung in der Altenpflegehilfe. Hier gilt es, eine klare Abgrenzung zu finden.

 

Altenpflegerin

 

Eine Altenpflegerin bzw. ein Altenpfleger pflegt und betreut alte und kranke Menschen. Die Kranken- bzw. Altenpflege kann in Form einer ambulanten, häuslichen 24 Stunden Pflege oder aber stationär in Pflegeheimen bzw. Altenheimen stattfinden. Altenpfleger werden auch in Rehaklinken und geriatrischen Krankenhäusern gebraucht. Der Beruf der Altenpflege wird zu über 80 % von Frauen ergriffen.

 

Altenheim

 

Für ein Altenheim gibt es verschiedene Begriffe: Seniorenheim, Seniorenresidenz, Feierabendheim und Pflegeheim sind mit die gängigsten Bezeichnungen für diese Einrichtungen.

 

Man unterscheidet Altenwohnheim, Altenheim und Altenpflegeheim. Das Pflegeversicherungsrecht (SGB XI) und das Sozialhilferecht (SGB XII) bestimmen deutschlandweit die stationäre Altenpflege. Pflegeheime und Altenheime unterliegen der Heimaufsicht. Die Heimaufsicht achtet darauf, dass die gesetzlich vorgeschriebenen Mindeststandards eingehalten werden. Die Qualitäts-Mindeststandards in einem Pflegeheim werden in Rahmenvereinbarungen zwischen Kostenträgern und Heimträgern bestimmt. Der Medizinische Dienst der Krankenversicherung (MDK) führt ebenfalls eine Qualitätsprüfung der Altenheime durch.

 

Die Träger eines Altenheimes sind:

 

Staatliche Träger

•Freigemeinnützige Organisationen

•Stiftungen

•Private Betreiber

 

Im Dezember 2013 gab es ca. 13.000 Pflegeheime nach SGB XI deutschlandweit, die teilstationäre und vollstationäre Altenpflege anbieten. Tendenz steigend. Während knapp über 50 % freigemeinnützige Träger bei Pflegeheimen sind, werden knapp über 40 % der Pflegeheime von einem privaten Träger geführt. Nur 5 % der Pflegeheime laufen über einen öffentlichen Träger.

 

 

Alterspflege / Altenpflege

 

Die Alterspflege oder Altenpflege umfasst folgende Pflegebereiche:

 

•Selbstpflege (körperliche Pflege)

•Krankenpflege

 

Die Altenpflege bezieht das soziale Umfeld einer pflegebedürftigen Person mit ein. Neben der körperlichen Pflege geht es auch darum, die pflegebedürftige Person emotional und psychisch zu unterstützen und zu betreuen. Die Langzeitpflege geht bis hin zur Sterbebegleitung – der sogenannten palliativen Pflege.

 

Alltagshilfen

 

Es gibt zahlreiche Alltagshilfen, die jedem Menschen in irgendeiner Form im Leben helfen. Alltagshilfen für Senioren und pflegebedürftige Personen schenken den Betroffenen mehr Lebensqualität und Unabhängigkeit. Praktische Alltagshilfen fürs Alter können im Senioren Shop online bestellt werden. Bequem von Zuhause bestellt, werden die Alltagshilfen und Pflegehilfen an die Haustür geliefert – deutschlandweit. Zu den beliebtesten Alltagshilfen für Senioren zählen unter anderem:

 

•Thermobecher / Trinkbecher

•Flaschengriff

•Schutzserviette

•Schnabelbecher

•Gabel Supergrip

•Teller mit Saugnapf-Befestigung

•Zubereitungshilfe Essbrettchen

•Serviettenkette

•Akustischer Füllstandanzeiger für Flüssigkeiten

•Sprechende Tischuhr

•Strumpfanzieher

•Kratzhand

•Anziehhilfen

•Schuhlöffel

•Pillendose

•Nachtleuchtprodukte

•Fensterschließer

•Greifhilfen

•Toilettensitzerhöhung

•Haltegriffe für Bad / WC

•Badewannensitz

•Duschsitz etc.

 

Ambulant betreutes Wohnen

 

Wohnen in der eigenen Wohnung, im eigenen Haus mit einer 24 Stunden Betreuung. Auch ambulante Wohnbetreuung oder Wohnassistenz genannt. Im Gegensatz zum ambulant betreuten Wohnen gibt es auch das Wohnen in betreuten Wohngemeinschaften und das betreute Wohnen für Senioren.

 

Ausstiegshilfe Auto

 

Ein flexibler Drehsitz dient als praktische Ausstiegshilfe für das Auto. Die Ausstiegshilfe für den PKW kann bequem von Zuhause online im Senioren Shop bestellt werden.

 

Anti-Dekubitus

 

Ein Dekubitusgeschwür ist eine lokale Schädigung der Haut sowie des darunterliegenden Gewebes. Das Dekubitusgeschwür entsteht durch Druck bzw. Wundliegen. Dekubitusgeschwüre entstehen meist durch Fehler in der Pflege. Man kann diesem Wundliegen mit entsprechenden Hilfsmitteln und regelmäßigem Umlagern bzw. Positionieren entgegenwirken. Mobilisieren ist ein wichtiges Thema bei der Dekubitusprophylaxe, aber auch ständig feuchte Hautstellen müssen vermieden werden.

 

Man unterscheidet drei Arten von druckentlastender Lagerung nach Diesing:

 

Freilagern

•Weichlagern

•Umlagern

 

Spezielle Schaumstoffmatratzen und Fersenschoner dienen als wertvolle und wichtige Hilfsmittel.